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24. Juni 2021 - Online verkaufen in der Pandemie – Probleme und Lösungen

Die Pandemie trifft Einzelhändler sehr. Ist ein eigener Online-Shop wirklich sinnvoll? Welches System macht Sinn? Was ist bei der Veröffentlichung der zu verkaufenden Artikel zu beachten? Das Aufsetzen eines eigenen Online-Shops ist vor allem Eines: Eine Mammutaufgabe, die erst nach vielen Monaten wirklich Ergebnisse liefert und Umsätze generiert. Doch gibt es sinnvolle, weniger aufwändige Alternativen?

In Lockdown-Zeiten gibt es klare Gewinner (Onlinehändler) und Verlierer (stationärer Einzelhandel). Immer wieder ist von Politikern und selbst ernannten Experten zu hören, dass es jetzt an der Zeit ist, auch als Einzelhändler die Ware im eigenen Online-Shop zu verkaufen. Bei manchen im Fernsehen oder Radio ausgestrahlten Reden oder verfassten Berichten entsteht schnell der Eindruck, dass das alles sehr einfach und unkompliziert wäre. Dem ist aber nicht so. Die meisten jetzt erfolgreichen Onlinehändler – sprechen wir mal nicht von den großen Giganten – haben teilweise schon vor vielen Jahren angefangen und profitieren derzeit einfach nur von der Lockdown-Situation. Doch der Aufbau eines Online-Business bzw. eines erfolgreichen Online-Shops ist eine gewaltige Aufgabe, die sehr viel Zeit sowie Mühe in Anspruch nimmt und keinesfalls unterschätzt werden sollte.

Einrichtung eines Online-Shops

Der erste Schritt zum erfolgreichen Online-Business ist die Einrichtung eines Online-Shops. Auch wer technisch versiert ist, wird nicht einfach im Vorbeigehen ein Onlineshop-System aufsetzen können. Wer den Suchbegriff Online-Shop in einer der Suchmaschinen eingibt, wird rasch fest stellen, dass es zahlreiche verschiedene kostenfreie und kostenpflichtige E-Commerce-Systeme gibt. Hier ist anzumerken, dass die meisten der kostenfreien Tools sehr professionell sind und alles mitbringen, was man als Online-Händler braucht. Nachfolgend eine kleine Übersicht:

– Shopify
– WooCommerce
– Jimdo
– Weebly
– STRATO Webshop (ePages)

WooCommerce ist ein Plugin des beliebtesten CMS-Systems WordPress und unser persönlicher Favorit. Mit Online-Anleitung und dem ein oder anderen YouTube Video ist es durchaus möglich, einen Online-Shop selbst einzurichten. Nerven und Zeit sollte man dennoch mitbringen. Alternativ kann man die Einrichtung auch einem Experten überlassen. Bei MyHammer findet man teilweise günstige, kompetente und zuverlässige Anbieter, die diese Aufgabe übernehmen können.

Online-Shop Inhalte

Zuerst empfiehlt sich, die allgemeinen und rechtlichen Seiten zu füllen: Über uns, Leistungen, Vorteile, Versand- und Zahlungsinformationen, Impressum, Datenschutz, Allgemeine Geschäftsbedingungen (Tipp: lieber kein Copy and Paste, Google mag keine kopierten Inhalte, zudem sind manche Texte rechtlich geschützt). Danach müssen noch Meta-Daten (für die Suchmaschine), das Cookie-Notice Fenster (wegen Datenschutz), der Captcha (zum Schutz vor Spam) und diverse andere Kleinigkeiten eingerichtet werden. Wenn der Rahmen steht, geht es an den eigentlichen Inhalt. Artikel professionell fotografieren, Bilder nachbearbeiten und webkonform abspeichern, Texte schreiben, Preise erstellen, Artikel im Online-Shop einpflegen usw. Aber der Reihe nach:
Fotos selbst machen, ist möglich, aber bitte in einem Lichtzelt, damit die Fotos professionell, gut ausgeleuchtet, scharf und einheitlich aussehen. Artikel auch von verschiedenen Perspektiven ablichten. Das Nachbearbeiten ist zum Beispiel mit Photoshop Light oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm möglich. Die Fotos müssen verkleinert und mit geringer Datenmenge abgespeichert werden. In den Artikelbeschreibungen sollten Schlagworte (so genannte Keywords) enthalten sein, die wiederum wichtig für die Suchmaschine sind… Es gibt ganze Bücher und Dokumentationen darüber, wie Online-Shop Inhalte produziert werden bzw. wie die Artikel bestmöglich für das eigene E-Commerce-Business aufbereitet werden müssen, damit sie sich verkaufen und überhaupt gefunden werden. Was uns zum nächsten Punkt bringt.

Auffindbarkeit des Online-Shops

Ist der Online-Shop eingerichtet und auch die Mammutaufgabe des Befüllens erledigt, wartet schon die nächste Herausforderung: Die Auffindbarkeit. Nur durch das Onlineschalten und Artikel hochladen, erfolgen noch lange keine Verkäufe. Warum? Weil es eine Flut von Online-Shops gibt und die Suchmaschine nur die besten Ergebnisse ganz oben abbildet. Und welcher Online-Shop gut oder nicht gut ist (zumindest aus Sicht von Mr. Google) ist ein Thema für sich. Fest steht, neue Online-Shops werden nie ganz oben gelistet. Es braucht Zeit, viele Nutzer, viel Inhalt, viele Artikel, tolle Produkte, gute Preise usw. Selbst wenn ein Einzelhändler am ersten Tag des Lockdowns im Frühjahr 2020 entschieden hätte, ein Online-Business zu starten, wäre er jetzt (Januar 2020) vermutlich noch nicht einmal unter den Top 10 – ausgenommen es handelt sich um eine extreme Nische, die auch noch gut nachgefragt ist. Was aber tun? Die einzige Lösung für sofortige Ergebnisse ist bezahlte Online-Werbung durch Google AdWords, Social Media Werbung o. Ä. Problem hier: das kann je nach Artikel extrem teuer sein. Und gerade derzeit, verfügen kleinere Einzelhändler nun mal nicht über die notwendigen finanziellen Mittel, tausende von Euros in Online-Werbung zu investieren.

Fazit zum eigenen Online-Shop bzw. E-Commerce-Business

Mal schnell ein eigenes Online-Business aufziehen ist nicht. Alle Interessierten sollten sich den Aufwand sparen. Selbstverständlich gibt es auch eine Zeit nach der Pandemie und nach dem Lockdown. Wer einen Online-Shop als zweites Standbein zusätzlich zum stationären Einzelhandel aufbauen möchten, kann dies jetzt (in einer Zeit mit vielleicht weniger Arbeit) tun. Allerdings sollten keine sofortigen Ergebnisse erwartet werden und schon gar keine baldigen Umsätze bzw. neue Einkünfte.

Schnelle Lösungen für den Verkauf von Waren online

Wer wirklich jetzt unkompliziert und schnell Waren (ab)verkaufen und Umsätze generieren möchte, sollte große Plattformen, so genannte Online-Martkplätze nutzen. Neben Amazon und eBay gibt es auch andere Portale, die teilweise nicht so groß sind und nicht so viele monatliche Nutzer vorweisen können, die dennoch aber erfolgversprechend sind. Immerhin sind auch dort die Provisionen und Konditionen für Verkäufer besser. Einige Beispiele:

– otto.de
– etsy.com
– hood.de
– yatego.com
– folksy.com
– fairmondo.de
– kauflux.de
– rakuten.de
– teilehaber.de
– home24.de
– hitmeister.de

Je nach zu verkaufenden Artikeln, sollte der oder die entsprechenden Marktplätze ausgewählt werden. Zu empfehlen ist auch eine Online-Suche wie z. B. “Marktplatz für Werkzeugverkauf” oder “Marktplatz für Schuhe” etc. Bei dem Verkauf auf Marktplätzen fallen das Einrichten des eigenen Online-Shops weg (das Einrichten eines Verkäufer-Accounts ist mit wesentlich weniger Aufwand verbunden und geht schneller) sowie das Thema Auffindbarkeit. Darum muss man sich auf Marktplätzen keine Gedanken machen. Denn die Marktplätze kümmern sich darum, dass die Suchmaschine die Produkte findet und dass genügend Nutzer auf die Seite kommen. Dafür zahlt man als Verkäufer auch Provision.

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